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Analyse von Gender Indikatoren des BMWF: Gender Pay Gap und Geschlechterrepräsentanz im Berufungsverfahren

Indikatoren können als „in Zahlen gegossene Wirklichkeit“ verstanden werden, dienen sie doch dem Ziel, gesellschaftliche Sachverhalte durch einzelne, bzw. einige wenige oder verknüpfte Zahlen abzubilden. Auch in der Hochschulpolitik sind Gleichstellungs- oder Gender-Indikatoren zunehmend wichtiger geworden. Sie werden zum einen als Steuerungsinstrument eingesetzt und sollen so die Umsetzung von Gleichstellungspolitiken unterstützen. Damit sind Gleichstellungsindikatoren wirkungsvolle Instrumente, um Handlungsbedarf und Veränderungen sichtbar zu machen. Doch eine effiziente Nutzung erhobener Daten wie auch das Ziel, den Aufwand für die Datengenerierung in einem angemessenen Rahmen zu halten, setzen voraus, dass nicht Datenfluten produziert werden, sondern wenige aussagekräftige Indikatoren im Zentrum stehen.
Im Rahmen der vorliegenden Studie erfolgt eine systematische Auseinandersetzung mit dem Wissensbilanzindikator 1.A.5 „Lohngefälle zwischen Frauen und Männern“ (im Folgenden als „Gender Gap“ bezeichnet) und der Wissensbilanz Datenbedarf-Kennzahl 1.3 „Geschlechterrepräsentanz im Berufungsverfahren“. In einer ersten Phase werden die beiden Indikatoren im Hinblick auf ihre Aussagekraft und ihre Nutzung als Steuerungsinstrument für das BMWF beleuchtet. Dafür werden in einem ersten Schritt die Daten für die einzelnen Universitäten aufbereitet und damit eine Beschreibung des Status Quo für die einzelnen Universitäten (sogenannte „Stärken-Schwächen-Profile“) erstellt. In einer zweiten Phase wird der Frage nachgegangen, welcher Weiterentwicklungsbedarf für die beiden Indikatoren besteht, um ihr Steuerungspotential im Rahmen eines umfassenden Gender-Monitorings auf gesamtösterreichischer wie universitärer Ebene zu optimieren. Es geht dabei nicht nur darum, gegebenenfalls die Aussagekraft der bestehenden Indikatoren zu erhöhen, sondern auch um die Frage, ob diese die zentralen gleichstellungspolitischen Zielesetzungen abbilden und inwieweit sie geeignet sind, kurz- und mittelfristige Veränderungen zu erfassen.

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Internationale Studierende - Zusatzbericht der Studierenden-Sozialerhebung 2011

Die Studie ist Teil der Studierenden-Sozialerhebung 2011 und behandelt die Situation internationaler Studierender in Österreich.
Da große Unterschiede nach ihrer geografischen Herkunft zu beobachten sind, wird die Gruppe weiter nach unterschiedlichen Herkunftsregionen unterteilt. Zentrale Themen sind ihre Motive, für ein Studium nach Österreich zu kommen, ihr soziodemografischer Hintergrund, die von ihnen besuchten Hochschulen und inskribierten Studien, ihre Lebens- und Studiensituation sowie ihre Pläne nach Abschluss des Studiums.
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ReferNet

Das Fachwissen- und Referenznetzwerk (kurz: ReferNet) wurde vom Cedefop (Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung) eingerichtet, um der wachsenden Nachfrage nach Informationen zu entsprechen, die Vergleiche zwischen den Entwicklungen und politischen Vorgehensweisen in den EU-Mitgliedstaaten ermöglichen.

Ziel des ReferNet in Österreich ist die Herstellung von Transparenz und Synergie in der Berufsbildungsforschung, die Verbreitung von Informationen und Forschungsergebnissen sowie die Beratung von Cedefop.
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Wien und die "Third Mission" der Hochschulen

Diese Studie ist das Produkt einer Zusammenarbeit von IHS und WU. Das Ziel bestand darin, einen neueren Diskurs aus der internationalen Hochschulforschung und Hochschulpolitik, der sich unter dem Stichwort der „Third Mission“ von Universitäten entwickelt hat, für Wien fruchtbar zu machen. Dabei handelt es sich um eine interdisziplinäre Grundlagenarbeit, in der es darum geht, den Boden für weitere Entwicklungen in der Innovations- und Hochschulpolitik aufzubereiten. Aufgrund der Komplexität der Diskurse und der österreichischen Rahmenbedingungen stellt sich am gegenwärtigen Stand die Aufgabe, aus den internationalen Diskursen der Innovations- und Hochschulforschung Fragen zu entwickeln, die für die Hochschulentwicklung in Wien und Österreich relevant sind und daher näher bearbeitet werden sollten.
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