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"LEARNPOL: "From Decision-Making to Policy-Learning? Understanding Changes in Policy-Making from the 1970s and the 2000s"

Lernen in der Politik (auch: "lernbasierte Politikentwicklung") ist unter den Bedingungen der steigenden Komplexität ökonomischer und politischer Entscheidungsfindungsprozesse der Versuch von Politikern und politischen Institutionen die gestiegene Komplexität ihrer Umwelt besser zu verarbeiten. Wir definieren Lernen in der Politik als jene Veränderung politischen Handelns, die auf eine bewußte Evaluation bereits gemachter Erfahrungen zurückführbar ist. In die getroffenen Entscheidungen können eigene Erfahrungen der Politiker bzw. ihrer Berater, sowie auch Erfahrungen anderer Akteure, Institutionen und Länder einfliessen. Das Ziel des Lernprozesses ist es, politische Maßnahmen zu entwickeln, die gegebene Probleme besser zu lösen im Stande sind als bestehende Programme.
Eine Analyse von Lernen in der Politik ist für ein tieferes Verständnis und damit auch eine Optimierung von Entscheidungsprozessen unabdingbar. Aus diesem Grund beschäftigt sich dieses Forschungsprojekt mit jenen Veränderungen denen Lernen in der Politik in den letzten drei Jahrzehnten unterworfen war.

Das Projekt LEARNPOL konzentriert sich auf das Auftreten und die Veränderung von Lernen in der Politik vor dem Hintergrund von internationalem Lernen. Hier soll eine besondere Konzentration auf das Lernen zwischen einzelnen Staaten liegen, vor allem Deutschland, die USA, das UK und Frankreich, ohne die Rolle internationaler Regime aus den Augen zu verlieren.

Das Projekt LEARNPOL umfasst:

einen Überblick über die Theoriebildung zu Lernen in der Politik und die existierenden Lücken;
drei Fallstudien (Einführung der Fachhochschulen in Österreich im internationalen Vergleich;
Abtreibungsdebatte, In Vitro Fertilisation und Menschliche Stammzellenforschung in Österreich im internationalen Vergleich; kooperative Forschungs- und Technologiepolitik in Österreich und USA im Vergleich);
einen Vergleichsteil, der nach Abhaltung eines Workshops, bei dem Entscheidungsträger und
WissenschaftlerInnen gleichermassen eingeladen werden, zu einem Endbericht führen soll, der
in verschiedener Form verbreitet wird.
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Project team

Peter Biegelbauer, Erich Grie▀ler, Kurt Mayer, Lorenz Lassnigg, Berhard Hadolt

Runtime

04.2003–09.2005 (finished)