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Projects: HE research
 



Dropouts im Universitätssystem

In diesem Projekt wird der Frage nachgegangen, was Universitäts-Dropouts nach dem Studienabbruch tun. RückkehrerInnen und UniversitätswechslerInnen werden dabei in Form von „Abgängen“ behandelt, werden jedoch nicht als „Dropouts im eigentlichen Sinn“ angesehen. Als Datenquelle werden Administrativdaten (Daten der Universitäten und Daten aus der Arbeitsmarktdatenbank) herangezogen, womit Wanderungsbewegungen zwischen den Universitäten und Einstiege in den Arbeitsmarkt analysiert werden.

Für diese Studie werden alle Personen als Abgänge bezeichnet, die im Zeitraum WS 2009/10 bis SS 2012 für zumindest ein Semester alle ihre ordentlichen Studien an einer Universität abgebrochen haben, wenn nicht gleichzeitig ein Studienabschluss erfolgte (zunächst unabhängig davon, ob sie ggf. weiterhin an einer anderen Universität studieren).

Jene, die im Beobachtungszeitraum (bis WS 2012/13) aus dem gesamten österreichischen Universitätssystem ausgeschieden sind, werden als „Dropouts“ bezeichnet. Diejenigen, die hingegen nach dem Abgang von einer Universität im Universitätssystem verbleiben, d.h. entweder das Studium an einer anderen Universität fortsetzen, oder an die eigene oder eine andere Universität zurückkehren bzw. diejenigen, die bereits früher einen mindestens gleichwertigen Universitätsabschluss erworben haben, werden als „Abgänge ohne Dropouts“ bezeichnet.

Themen der Studie
In der Studie werden einerseits die unterschiedlichen Wege nach dem Abgang (Rückkehr an eigene/andere Universität, Wechsel an andere Universität, Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit, etc.) für verschiedene Gruppen (nach Geschlecht, Alter, Universitäten, Fachgruppen, etc.) dargestellt. Weiters wird die Arbeitsmarktperformance von Dropouts im Zeitraum vier Jahre vor bis vier Jahre nach dem Dropout dargestellt, d.h. wie viele sind zum jeweiligen Zeitpunkt angestellt, ArbeiterIn, verbeamtet oder selbständig („Arbeitsmarktintegration“)? Bzw. wie viele sind zum jeweiligen Zeitpunkt arbeitslos (mit oder ohne Leistungsbezug)? Als spezielle Gruppen werden außerdem frühe Abgänge (Abgänge ohne Dropouts, sowie Dropouts) und späte Dropouts behandelt. Anhand der Arbeitsmarktintegration vor und nach der Erstzulassung erfolgt ein Vergleich früher Abgänge mit (Weiter-)Studierenden – dabei wird auch die Prüfungsaktivität als Unterscheidungsmerkmal herangezogen. Späte Dropouts werden hingegen AbsolventInnen gegenübergestellt, wobei ebenfalls die Arbeitsmarktintegration, und darüber hinaus das Brutto-Jahreseinkommen als Vergleichsgrundlagen herangezogen werden.

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Project team

Bianca Thaler, Martin Unger, Georg Fochler, Julia Litofcenko, Stephan Kratochwill

Contact (eMail)

thaler@ihs.ac.at

Runtime

07.2013–05.2014 (finished)

Client

Österreichische Universitätenkonferenz

Project documentation

IHS Dropoutstudie 2014 PDF, 3 MB

Download

Präsentation zur PK 5.6.2014 PDF, 910 KB