Ausgangspunkt dieses Projektes sind die Debatte um Studienbeiträge sowie die Beobachtung, dass die Kosten für tertiäre Bildung in verschiedenen Hochschulsystemen auf unterschiedliche Weise zwischen privater und öffentlicher Seite aufgeteilt werden. Für die öffentliche Finanzierung der tertiären Bildung sind institutionelle Zuschüsse die wichtigste Mittelquelle, für die private sind es Beiträge Studierender. Gestützt auf ein Fallstudiendesign wird das Projekt vergleichend untersuchen,
welcher politische Ansatz zur Kostenteilung in verschiedenen Ländern verfolgt wird,
wie sich dieser im Zeitverlauf der letzten zwei Jahrzehnte verändert hat, und
welche Auswirkungen daraus hinsichtlich der Effektivität, der Effizienz und der Zugangsgerechtigkeit des Hochschulsystems resultieren.
Es werden Fallstudien aus neun europäischen und nicht-europäischen Ländern (Deutschland, Ungarn, Polen, Portugal, Finnland, Österreich, Vereinigtes Königreich, Kanada und Südkorea) angefertigt.
Das IHS trägt die österreichische Fallstudie zu diesem Auftragsprojekt der Europäischen Kommission bei.
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Im Rahmen der Evaluierung wird eine breite Palette an Fragen und Themengebiete im Bereich der öffentlichen Studienförderung in Österreich (gemäß dem Studienförderungsgesetz - StudFG) untersucht. Die Studie umfasst folgende Bereiche:
Überblick über die Studienförderung in Österreich
Wirksamkeit und Treffsicherheit der Studienförderung
Makroökonomische Effekte der Studienförderung
Evaluierung der konventionllen Studienförderung und des Selbsterhalterstipendiums
Evaluierung des ESF-Studienabschlussstipendiums anhand einer Umfrage unter ehemaligen BezieherInnen
Evaluierung des Kinderbetreuungskostenzuschuss anhand einer Umfrage unter ehemaligen BezieherInnen
Kurzer internationale Gegenüberstellung unterschiedlicher Fördersysteme in Europa
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