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Willkommen bei equi am IHS
 

Employment – Qualification – Innovation ist ein wissenschaftliches Zentrum innerhalb der Abteilung Soziologie des Institutes für Höhere Studien (IHS) in Wien.


20.02.2018 | Archiv der Forschungsgruppe equi

Diese Website wird nicht mehr gewartet und bleibt bis auf Weiteres als Archiv für Projekte, Publikationen und Vorträge online. Die aus equi hervorgegangenen Forschungsgruppen am Institut für Höhere Studien finden sich:
Higher Education Research (HER)
in_Equality and Education (equi)

 


Aktuelle Publikationen

Berufsbildung in Österreich. Strukturanalysen, Formalqualifikationen und Grundkompetenzen

Der vorliegende Beitrag verbindet unterschiedliche aktuelle Forschungsinteressen und - schwerpunkte in einer Reflexion auf die Analysen und Vorschläge zur Berufsbildung, die von Peter Posch und Herbert Altrichter vor nunmehr drei Jahrzehnten in dem Buch „Bildung in Österreich“ erarbeitet wurden. Eine der Grundideen der damaligen Studie bestand – im Sinne der reflexiven Moderne – darin, dass angesichts der steigenden Komplexität und Unbestimmtheiten in der Welt die herrschende instrumentelle Rationalität im Zentrum durch eine reflexive und dezentrale Rationalität in der Peripherie ergänzt und korrigiert werden muss. Es erscheint daher interessant, heutige Befunde und Sichtweisen im Lichte der früheren Analysen zu reflektieren.

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Bildungsfinanzierung in Österreich: Intransparenz und Irr-rationalität

Bildungsfinanzierung in Österreich ist erstens durch hochgradige – jahrzehntelang bekannte – Intransparenz und zweitens durch eine geradezu groteske Irrationalität der politischen Diskurse behaftet. Die Irrationalität der Diskurse ist leicht daran zu erkennen, dass auf der einen Seite ohne allzuviel Widerspruch betont wird, dass zu viele Mittel für zu wenig Ergebnisse fließen, und dass auf der anderen Seite aber noch größerer Konsens darüber besteht, dass für jede durchgreifende Verbesserung zusätzliche Mittel erforderlich sind. Der Beitrag betrachtet folgende Aspekte: Intransparenz und Anforderungen an Transparenz (1), irrationale Logik der politischen Diskurse (2), empirische Anhaltspunkte und Probleme der Finanzierung (3). Die Darlegungen zeigen, dass die Probleme tiefer liegen, als Kritiker ansprechen, und dass sie auf der Ebene der Realpolitik nicht lösbar erscheinen. Daher ist eine deliberative Wende in der Bildungspolitik nötig.

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