Buchbeitrag in PISA 2009. Nationale Zusatzanalysen
Der vorliegende Beitrag beginnt mit einer deskriptiven Darstellung der zentralen Unterschiede zwischen Schüler/inn/en mit und ohne Migrationshintergrund hinsichtlich jener Variablen, die in der Literatur als zentrale Einflussfaktoren auf die Schulleistung diskutiert werden (sozioökonomischer Hintergrund, kulturelles Kapital in der Familie, Lese- und Bildungsmotivation, bisherige Schullaufbahn). Daran anschließend werden die Testergebnisse in den drei Domänen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften nach Migrationshintergrund dargestellt. Im zweiten Teil des Beitrags erfolgt darauf aufbauend eine multivariate Mehrebenenanalyse unterschiedlicher Einflussfaktoren auf die Testleistung in den drei Domänen. Ziel der Analyse ist es, den Einfluss des Migrationshintergrundes auf die Testleistung zu analysieren, wenn für die soziale Herkunft und andere Einflussfaktoren kontrolliert wird.
Zitiervorschlag:
Wroblewski, Angela (2012), Situation und Kompetenzen von SchülerInnen mit Migrationshintergrund: Deskriptive und multivariate Analyse der Determinaten der Testleistung, in: Eder, Ferdinand (Hrsg.), PISA 2009. Nationale Zusatzanalysen, Waxmann, Münster et al., S. 337-366.
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