Artikel in der Zeitschrift Wirtschaftspolitische Blaetter
Die Entwicklung der Bildungsökonomie in der Europäischen Politik und der Entwicklungsstand der Bildungsökonomie in Österreich werden zusammengefasst und eingeschätzt.
Forschungsergebnisse finden zunehmend rasch Eingang in die EU-Politik. Ökonomische und soziale Aspekte werden gleich hoch gewichtet und die Herausforderungen liegen im Verständnis der Innovationspolitik. Der Stand der Bildungsökonomie in Österreich ist unzureichend, um die Europäischen Standards zu erfüllen, da die Informationsbasis zu schwach ist und eine Erforschung der wesentlichen Entwicklungsfragen weitgehend fehlt. Die Frage nach den Ergebnissen
oder Erträgen wird kaum gestellt.Befunde über die Ausgaben deuten auf eine Verbesserung der internen Effizienz. Ergebnisse zu den Erträgen rechtfertigen Fragen nach der externen Effizienz, indem die sozialen Erträge vermutlich wegen der hohen öffentlichen Kosten vergleichsweise niedrig sind. Zum Matching von Angebot und Nachfrage und zur sozialen Gerechtigkeit sind viele Fragen offen.
Zitiervorschlag:
Lassnigg, Lorenz (2007), Bildungsökonomie: Österreich in Europa?, in: Wirtschaftspolitische Blaetter , 54 (1), S. 27-43.
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