Die bisherige Forschung zur Entwicklung der Übergänge von den Universitäten in das Beschäftigungssystem bezieht sich auf Personen mit Erststudienabschlüssen. Die Motivationen für Zweitstudienabschlüsse, im folgenden auch Doktoratsabschlüsse genannt, wie auch die Umstände dieser Studien und ihre Verwertbarkeit wurden nur peripher behandelt. In Anlehnung an eine Untersuchung der ErststudienabsolventInnen des Studienjahres 1994/95 wurden an alle DoktoratsabsolventInnen des Studienjahres 1994/95 Fragebögen ausgesandt (insgesamt: 1.545), wovon 410 (26,5%) in die Untersuchung einbezogen werden konnten.
Ziel dieser Studie war es, die Motivationen und Hintergründe, die Verwertbarkeit der zunehmenden Anzahl von Doktoratsabschlüssen, sowie die Umstände und Bedingungen im Studium selbst zu eruieren. Sämtliche Informationen über die Berufstätigkeit wurden für drei Zeitpunkte eingeholt: den Beginn der beruflichen Tätigkeit, zum Vergleichszeitpunkt mit den Erstabschlüssen 1.4.1997 und zum Befragungszeitpunkt Dezember 1998/Jänner 1999.
Motivation, Studienbedingungen und Beschäftigungschancen der DoktorandInnen wurden nach vielfältigen Dimensionen untersucht: Voraussetzungen, Motivation, Studien- und Arbeitsbedingungen, Betreuung und Eingebundenheit in den Wissenschaftsbetrieb, Probleme, Veränderungen der Beschäftigungsituation, etc.
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Lorenz Lassnigg, Brigitte Schramm
01–01.1999 (abgeschlossen)
BM für Wissenschaft und Verkehr
Hrdlitschka, M. (EDV-Auswertung)
Der Projektbericht kann unter Angabe der Projektnummer 569 über die IHS-Bibliothek bezogen werden.