Das Gutachten versucht derzeitige und künftige Arbeitsmarktchancen von AbsolventInnen einer Studienrichtung Molekulare Biologie am österreichischen Arbeitsmarkt einzuschätzen.
Dazu werden in einem ersten Schritt die wesentlichen Ziele des Studienantrags im Kontext gegenwärtiger technologischer und wissenschaftlicher Veränderungen dargestellt (Kap.I). In einem zweiten Schritt wird die Entwicklung des Arbeitsangebots nachvollzogen. Die Basis dafür bilden sekundärstatistische Daten der Studierenden und der AbsolventInnen der Studienzweige Mikrobiologie, Genetik und Biochemie sowie der Studienrichtungen Biologie und Chemie. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf Verschiebungen im Ausbildungsniveau vom Diplom zum Doktorat gelegt (Kap.II). Die Untersuchung der Arbeitsnachfrage beginnt ebenfalls mit der Analyse von sekundärstatistischen Daten zum Erwerb und zur Arbeitslosigkeit von AbsolventInnen der oben genannten Studienzweige und Studienrichtungen (Kap.III). Da sich die quantitative Analyse aufgrund der mangelhaften österreichischen Datenlage als unbefriedigend erwies, wurde der methodische Hauptfokus dieser Studie auf die qualitativen Interviews gelegt (Kap.IV).
Hauptergebnisse:
Kurt Mayer, Martin Unger, Michaela Egger-Steiner, Peter Prenner, Lorenz Lassnigg
01–01.1998 (abgeschlossen)
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