Gemeinsam mit den Austrian Research Centers Seibersdorf gelang es im Herbst 1999 ein dreijähriges Forschungsprogramm zu formulieren. Im Februar 2000 wurde vom BMVIT der erste Teil beauftragt. Inhalt des Programms ist es, die Auswirkungen der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) auf das Innovationsverhalten der Wirtschaft und den sich daraus ergebenden Handlungsbedarf für die Politik zu analysieren.
Ziel des Forschungsprogramms ist es, Grundlagen für eine Innovations- und Technologiepolitik zu legen, die den Prozess der IKT Implementation und Nutzung in Unternehmen dahingehend unterstützt, dass sich Beschäftigungs-, Qualifikations-, und Wachstumseffekte positiv zu Buche schlagen. Dabei wird einerseits auf Unternehmensebene das Innovationsverhalten von Unternehmen in bezug auf die Nutzung von IKT untersucht, andererseits der institutionelle und politische Kontext, in welchen Unternehmen eingebettet sind, analysiert. Durch die Kombination beider Perspektiven - Unternehmensebene und Innovationssystem - und einer entsprechenden Gesamtanalyse sollen Handlungsoptionen für eine koordinierte Innovations- und Technologiepolitik abgeleitet werden, die unterschiedliche Politikdimensionen integriert. Im Rahmen des Forschungsprogramms werden sieben Untersuchungsdimensionen (Innovation, Kooperation, Markt, Qualifikation, Beschäftigung, Region und Politik) im Hinblick auf die Implementation von IKT anhand dreier thematischer Bereiche (Anwendungen/Branchen) untersucht.
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Ursula Hauser, Gabriele Kulterer, Lorenz Lassnigg, Kurt Mayer, Peter Prenner, Martin Unger, Angela Wroblewski
02.2000–12.2002 (abgeschlossen)
BMVIT