Berufliche Weiterbildung erhält durch den raschen Wandel verwendeter Technologien, Veränderungen betrieblicher Organisationsformen sowie die steigende Tendenz zu beruflicher Mobilität zunehmende Bedeutung. Allerdings stellt MitarbeiterInnenqualifikation für Klein- und Mittelbetriebe (KMUs) häufig einen finanziell und administrativ kaum bewältigbaren Aufwand dar. Qualifizierungsverbünde sind eine innovative Form der Zusammenarbeit von Klein- und Mittelbetrieben (unter Umständen auch mit Beteiligung von Großbetrieben) mit dem Ziel, gemeinsame Maßnahmen der Weiterbildung von MitarbeiterInnen zu planen und durchzuführen.
Der Qualifizierungsverbund Triestingtal (QVT) war einer der ersten und von seiner Dimension her (gemessen an der Zahl der teilnehmenden Betriebe wie auch der Beschäftigtenzahl) der größte Weiterbildungsverbund Österreichs. Die vorliegende Evaluierung zeigt unter Einbeziehung unterschiedlichster Perspektiven (InitiatorInnen, Betriebe, SchulungsteilnehmerInnen, Schulungsinstitute, RegionalpolitikerInnen) und anhand einer ausführlichen Darstellung der Entstehungsgeschichte und Organisationsstruktur des QVT Probleme, Möglichkeiten und Wirkungen dieses neuen arbeitsmarktpolitischen Instruments auf und leitet daraus konkrete Vorschläge zu seiner Weiterentwicklung ab.
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Martin Unger, Angela Wroblewski, Andrea Leitner, Lorenz Lassnigg
01–01.1999 (abgeschlossen)
Arbeitsmarktservice Niederösterreich
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Zukunftsmodell Qualifizierungsverbund. Evaluierung des Qualifizierungsverbundes Triestingtal.
Kurzzusammenfassung der Studie: AMS-Info 25 PDF, 78 KB