Im Forschungsprojekt werden sowohl die Wahrnehmung als auch die Messung von einkommensrelevanten Faktoren (Leistungs- und Verteilungsfaktoren) und geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede, gemessen am Stundenlohn, untersucht. Die Frage nach den das Einkommen bestimmenden Einflussfaktoren wird sowohl für die tatsächlichen als auch für die als gerecht erachteten Einkommen gestellt. Für die Messungen bzw. Schätzung der relvanten Faktoren werden drei unterschiedliche Methoden verwendet: (i) ein Vignettenexperiment, (ii) ein traditioneller Fragebogen und (iii) eine Sekundärdatenanalyse.
Mit Hilfe des Vignettenexperiments als auch des traditionellen Fragebogens wird versucht, die Wahrnehmung der aktuellen und gerechten Einkommensunterschiede in der erwerbstätigen Bevölkerung zu erheben. Die wahrgenommenen Determinanten von Einkommensunterschieden werden dann mit den tatsächlichen Determinanten aufgrund der Sekundärdatenanalyse verglichen. Der Vergleich der Ergebnisse aufgrund des Vignettenexperiments und des traditionellen Fragebogens (mit den Sekundärdaten) soll schließlich Hinweise auf die (externe) Validität der Messungen geben und zur methodischen Weiterentwicklung beitragen. Der Fokus beim Methodenvergleich liegt vorwiegend auf Geschlechtsunterschieden im Einkommen.
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Peter M. Steiner, Christiane Atzmüller, Angela Wroblewski
03.2007–12.2008 (abgeschlossen)
Projekt gefördert von der ÖNB
In Kooperation mit FH Campus Wien (Christiane Atzmüller)