Beschäftigung
Bildung

Projekte: Gender und Chancengerechtigkeit
 



Bildungsmotivation, Berufserwartungen und Berufschancen von Schülerinnen und Absolventinnen der ein- und zweijährigen berufsbildenden mittleren Schulen

Die ein- und zweijährigen BMS (Haushaltungsschule, Fachschule für Ländliche Hauswirtschaft, Hauswirtschaftsschule, Fachschule für Ländliche Hauswirtschaft, Schule für Sozialdienste) stellen eine Sonderform in der österreichischen Bildungslandschaft dar, da sie im Gegensatz zu anderen BMS nur eine eingeschränkte Berufsausbildung bieten und kein einheitliches Berufsbild verfolgen. Die Entwicklung der SchülerInnenzahlen, die Zufriedenheit der Schülerinnen mit ihrer Schulwahl und die im Vergleich zu anderen Schulformen frühere Schulentscheidung deuten darauf hin, dass die ein- und zweijährigen BMS durchaus ein Bildungssegment darstellen, für das ein Bedarf besteht.

Für drei Viertel der SchülerInnen fungiert dieser Schultyp als Vorbereitung für eine weitere Ausbildung, die inhaltlich auf den Sozial- und Pflegebereich konzentriert ist. Frauen, die nach der ein- oder zweijährigen BMS keine weitere Ausbildung absolvieren, unterscheiden sich in ihrer weiteren Berufskarriere hingegen kaum von PflichtschulabsolventInnen und müssen mit starken Einschränkungen der Berufschancen rechnen.
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Projektteam

Andrea Leitner, Lorenz Lassnigg

Laufzeit

01–01.1998 (abgeschlossen)

Auftraggeber

AMS und BMUK

Sonstiges

Zu beziehen über das Unterrichtsministerium