Der Bericht zur sozialen Lage der Studierenden zeigt, dass jede/r vierte StudentIn nach eigenen Angaben manchmal daran denkt, das Studium abzubrechen. Die vorliegende Analyse geht der Frage nach, welche Faktoren einen "potentiellen Studienabbruch" begünstigen.
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Der vorliegende Bericht zur sozialen Lage der Studierenden basiert auf Ergebnissen der Sozialerhebung 1998 sowie Daten der Hochschulstatistik. Ziel des Berichts ist es, Einblick in die Studien- und Lebensbedingungen von Studierenden zu geben, wobei insbesondere die große Inhomogenität der Gruppe der Studierenden thematisiert wird. Den Kern des Berichts bilden die Ergebnisse einer im Sommersemester 1998 durchgeführten Befragung von Studierenden.
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Die bisherige Forschung zur Entwicklung der Übergänge von den Universitäten in das Beschäftigungssystem bezieht sich auf Personen mit Erststudienabschlüssen. Die Motivationen für Zweitstudienabschlüsse, im folgenden auch Doktoratsabschlüsse genannt, wie auch die Umstände dieser Studien und ihre Verwertbarkeit wurden nur peripher behandelt. In Anlehnung an eine Untersuchung der ErststudienabsolventInnen des Studienjahres 1994/95 wurden an alle DoktoratsabsolventInnen des Studienjahres 1994/95 Fragebögen ausgesandt (insgesamt: 1.545), wovon 410 (26,5%) in die Untersuchung einbezogen werden konnten.
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Mit der Wiedereinsteigerinnen-Initiative (WE-Initiative), die im Herbst 1995 gestartet wurde, erfolgte erstmals eine österreichweite Koordination und Bündelung frauenspezifischer Maßnahmen. In den Jahren 1996 und 1997 wurden Fördermittel im Ausmaß von je 100 Mio. Schilling reserviert, um "Frauen nach familienbedingter Berufsunterbrechung und/oder mit Schwierigkeiten bei der Arbeitsaufnahme wegen Betreuungspflichten" eine Teilnahme an Fördermaßnahmen zu ermöglichen. Die Frauen dieser Zielgruppe wurden beim Wiedereinstieg in das Erwerbsleben durch ein breites Spektrum an Maßnahmen, das je nach der spezifischen Problemlage eingesetzt werden sollte, unterstützt.
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