Das Projekt soll Handlungsalternativen und Handlungspotentiale für den Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds bezüglich des Standortfaktors Qualifizierung in kurz- bis mittelfristiger Perspektive ausarbeiten. Dazu sollen die Kompetenzen und Wissensbestände der beteiligten Institutionen und Forschungseinrichtungen maximal genutzt werden.
Das Arbeitskräftepotential mit seiner spezifischen Qualifikation stellt einen wesentlichen Standortfaktor für einen regionalen Wirtschaftsraum dar. Aufgrund demographischer, sozialer, wirtschaftlicher und bildungsspezifischer Prozesse sind für Wien Veränderungen des Arbeitskräftepotentials an sich sowie hinsichtlich seiner Qualifikationsstruktur zu erwarten. Die Qualifikationsstruktur des Wiener Arbeitskräftepotentials und die erwarteten Veränderungen sind Kernpunkt von Modul 1 des Projektes, welches vom IHS bearbeitet wird.
Dies erfolgt durch die Analyse des Status Quo, den Rückblick auf vergangene Entwicklungen sowie durch die Prognose erwarteter Veränderungen. Spezifischen Themenbereichen, die auf eine Veränderung des Arbeitskräftepotentials schließen lassen und Einschätzungen zur Qualifikation erlauben, soll dabei näher nachgegangen werden.
In den anderen drei Modulen, welche von den Kooperationspartner bearbeitet werden, wird die Nachfrage am Arbeitsmarkt, der Mismatch zwischen dem Angebot an Erwerbskräften und dem Bedarf der Unternehmen auf Mikroebene sowie der Weiterbildungsmarkt analysiert.
Aus den Ergebnissen aller Module werden vom IHS die wesentlichen empirischen Ergebnisse extrahiert und zusammengefasst. Aus diesen Ergebnissen werden Handlungsoptionen für den WAFF abgeleitet
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Lorenz Lassnigg, Elfriede Wagner, Andrea Leitner, Stefan Vogtenhuber
11.2007–08.2009 (abgeschlossen)
WAFF und AK Wien
WIFO, L&R Sozialforschung, ÖIBF, IBW