Beschäftigung
Bildung

Projekte: Arbeitsmarktanalyse und Strukturveränderungen
 



Chancen und Risiken flexibler Arbeitszeiten

Flexibilisierung auf dem Arbeitsmarkt wird entweder als Allheilmittel für Wettbewerbs- und Konkurrenzfähigkeit dargestellt oder aber als Damoklesschwert, dass das Ende der arbeits- und sozialrechtlichen Errungenschaften der Nachkriegszeit mit sich bringt. Außer Streit steht, dass die Anzahl flexibler oder atypischer Beschäftigungsverhältnisse in den letzten Jahren angestiegen ist und dass damit je nach Standpunkt unterschiedliche Chancen und Risiken einhergehen.

Im Rahmen dieser Arbeit wird das Hauptaugenmerk auf die Flexibilisierung der Arbeitszeit gelegt. Zunächst wird anhand empirischer Daten für Österreich die Verbreitung flexibler Arbeitszeitformen dargestellt. Dabei zeigt sich, dass rund drei Viertel aller Erwerbstätigen in irgendeiner Form von Arbeitszeitflexibilisierung betroffen sind, wobei Männer eher traditionelle Formen der flexiblen Arbeitszeit aufweisen (z.B. Schichtdienst, Überstunden, Nachtarbeit), während bei Frauen Flexibilität häufiger über Arbeitszeitreduktion hergestellt wird. In einem weiteren Schritt werden im Rahmen eines internationalen Vergleichs jene Rahmenbedingungen diskutiert, die notwendig sind, um durch Arbeitszeitflexibilität eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen.
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Projektteam

Lorenz Lassnigg, Barbara Haas, Angela Wroblewski

Anfrage (eMail)

wroblews@ihs.ac.at

Laufzeit

05–05.2000 (abgeschlossen)

Auftraggeber

Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank