Beschäftigung
Bildung

Projekte: Workplace studies
 



tripleB ID - Identifikation von Bedrohungszenarien in Banken durch Bildanalyse

In diesem Projekt sind wir integraler Bestandteil bei der Entwicklung eines Softwaresystems zur Erkennung kritischer Ereignisse in Bankenumgebungen. Hauptziel unseres geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Teils ist die Bestimmung der gesellschaftlichen Implikationen der zu entwickelnden automatischen Videoüberwachungs- und -auswertungssysteme im Szenario einer Bank.

Aufbauend auf dem theoretischen Konzept verteilten Handelns in soziotechnischen Konstellationen (Rammert), das Technologie in auf Menschen, Maschinen und Programmen verteilten Aktionszusammenhängen begreift, wollen wir zu einer idealen Abstimmung der Aktionen und Aufgaben der verschiedenen beteiligten Akteure beitragen. Wieviel Autonomie soll den technischen Systemen zugestanden werden? Wieviel Interventionsmöglichkeiten und welchen Grad an Transparenz soll den menschlichen Benutzern zur Verfügung gestellt werden? Vor allem die Workplace studies haben gezeigt, dass man sich hierbei vor allem auf die Situationen konzentrieren muss, in denen mit Technologien umgegangen wird. In einer Technografischen Feinanalyse verfolgen wir den gesamten Prozess der Entwicklung des Softwaresystems von der technischen Konzeption bis zu den konkreten Anwendungssituationen. Die Themenbereiche Datenschutz und Überwachung sind in der Analyse omnipräsent.
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Projektteam

Stefan Vogtenhuber, Christoph Musik

Anfrage (eMail)

vogten@ihs.ac.at

Laufzeit

12.2008–11.2010 (abgeschlossen)

Auftraggeber

KIRAS - Österreichisches Förderungsprogramm für Sicherheitsforschung des BMVIT

Kooperationspartner

CogVis Software und Consulting Gmbh, Technische Universität Wien, Institut 183 (PRIP), sOM Objektmanagement GmbH, Bundesministerium für Inneres, Bundeskriminalamt Büro 1.6 - Abteilung Kriminalprävention und Opferhilfe