Beschäftigung
Bildung

Projekte: Bildungsökonomie
 



Private Bildungserträge in Österreich von 1999 bis 2005

In dieser Studie wird die Entwicklung der privaten Bildungserträge von unselbstständig Beschäftigten in Österreich zwischen 1999 und 2005 empirisch untersucht. Dabei wird einerseits auf den Ertrag eines zusätzlichen Schul- bzw. Ausbildungsjahres und andererseits auf den Ertrag von weiterführenden Bildungsabschlüssen (im Vergleich zur Referenzkategorie Pflichtschulabschluss) abgestellt. Damit liegt nun für Österreich eine rezente Schätzung der privaten Bildungserträge vor, die an die Analysen der Entwicklung zwischen 1981 und 1997 von Fersterer (2000) bzw. Fersterer und Winter-Ebmer (1999) anschließt.
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Struktur und Effizienz des österreichischen Bildungswesens

Der Einsatz der finanziellen Ressourcen für das Bildungswesen hat in den letzten Jahren zunehmende Bedeutung bekommen. Erstens gibt es eine Reihe von internationalen Vergleichsstudien, die auf die große Bedeutung der Bildungs-Investitionen für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung hinweisen. Zweitens ist der effiziente Einsatz der Ressourcen und seine Verbesserung ein wichtiger Schwerpunkt im EU-Arbeitsprogramm 2010. Drittens gibt es in jüngster Zeit verschiedene Befunde, die auf Effizienzprobleme im österreichischen Bildungswesen hinweisen. Die bildungsökonomische Forschung zeigt auch eine große Varianz der Effizienz und Wirksamkeit der Bildungssysteme, die in beträchtlichem Maße mit den Verwaltungs- und Governance-Strukturen zusammenhängt. Die Evaluierung und Anwendung der diesbezüglichen Forschungsergebnisse auf die österreichischen Verhältnisse macht einen wesentlichen Schwerpunkt des Gutachtens aus.


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